Geschrieben | NaNoWriMo 2016 - NaNo-Fragen 1

Es ist schon wieder soweit: In ein paar Stunden ist November und das bedeutet, der NaNoWriMo steht vor der Tür. NaNoWriMo, das ist kurz für National Novel Writing Month, und bedeutet, dass auf der ganzen Welt verrückte Autoren versuchen, 50.000 Wörter in 30 Tagen zu schreiben. Idealerweise haben sie damit einen ersten Entwurf für ihren Roman geschaffen. 

Wenn ihr meinem Blog schon länger folgt, wisst ihr, dass ich nicht zum ersten Mal teilnehme. 2013 und 2014 habe ich schon erfolgreich teilgenommen, letztes Jahr kam dann allerdings die Brustkrebsdiagnose daziwschen. Aber dieses Jahr ... dieses Jahr schreibe ich für euch an "How to be Happy", dem dritten Teil meiner Reihe. ("Love, Kiss, Cliff" und "Ascheregen" findet ihr bei Amazon.)

Weil ihr nun schon wieder eine Weile nichts mehr von mir gehört habt und mir leider die Zeit fehlt, um einen vernünftigen Blogbeitrag zu schreiben, dachte ich mir, ich beantworte Tinka Beeres NaNo-Fragen und stifte euch noch kurz vor knapp dazu an, am NaNoWriMo teilzunehmen. ;)





Frage 1: In wenigen Wochen ist es soweit, der NaNoWriMo beginnt. Ist dies dein erster NaNo und weißt du schon, was du schreiben möchtest?

Wie oben schon geschrieben, ist das nicht mein erster NaNo. 2013 habe ich zum ersten Mal teilgenommen und eine Geschichte geschrieben, die immer noch den grauenvollen Titel "Inselgeschichte" trägt und auf Überarbeitung wartet. Wenn ich heute in den Text schaue, schüttelt es mich übrigens, weil mein Schreibstil da noch Kraut und Rüben war.

2014 habe ich dann mit einer Fantasygeschichte angefangen, an der mein Herz immer noch hängt. Darin geht es um Frauen mit besonderen Gaben, einen Mann, der sein Herz verliert und eine Hexe, die alles wieder richten muss. Ich liebe diese Geschichte, aber ich hab mich darin so festgefahren, dass ich als Pause davon "Love, Kiss, Cliff" gestartet habe. Und was dann passiert ist, wisst ihr ja mittlerweile. ;)

Letztes Jahr wollte ich eigentlich einen neuen Versuch für diese Geschichte starten, aber dann kam die Diagnose dazwischen und mir fehlte die Lust, überhaupt zu schreiben. Für dieses Jahr habe ich mir allerdings wieder viel vorgenommen. Kurzfristig hatte ich überlegt, eine ganz neue Geschichte zu nehmen, aber mir fehlte die Zeit zum Plotten, also schreibe ich nun an "How to be Happy". :)


Frage 2: Wie bereitest du dich auf den NaNoWriMo vor?

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel geplottet und eine sehr detaillierte Outline erstellt, da ich hoffe, so nicht zu lange Schreibpausen machen zu müssen. Außerdem mussten natürlich die Charaktere ausgearbeitet werden. Ihr wisst ja, dass "How to be Happy" der dritte Teil meiner Reihe ist, und dort natürlich auch wieder Charaktere aus dem ersten Teil auftauchen (dennoch lassen sich die Geschichten unabhängig voneinander lesen). Mittlerweile sind drei Jahre vergangen, dementsprechend haben sich die Charaktere aus dem ersten Teil natürlich auch weiter entwickelt. Ich will, dass diese Entwicklung für meine Geschichte auch eine Rolle spielt, deshalb musste ich mir das alles vorher schon überlegen.

Ein "NaNo-Survival-Kit", wie ihr auf manchen anderen Blogs vielleicht lesen werdet/gelesen habt, habe ich übrigens nicht. Ich bin gerade dabei abzunehmen, also bunkere ich die Schokolade lieber nicht Zuhause, sondern gehe mir im Notfall einfach eine Tafel kaufen. ;)


Frage 3: Welches Ziel hast du im NaNoWriMo? Reichen dir die 50.000 Wörter oder möchtest du mehr schaffen?

"Think Big" - eine der Lebensweisheiten, die ich aus Gary Kellers "The ONE Thing" mitgenommen habe. Ich habe zwar Physiotherapie, Arzttermine, Uni, Arbeit und Haushalt, aber trotzdem erreiche ich im Idealfall das Doppelte. Das habe ich in den ersten beiden Jahren auch schon fast geschafft (nur die Geschichten waren vorher vorbei), also denke ich, dass ich das auch dieses Jahr wieder schaffen kann. "How to be Happy" sollte eigentlich genug Stoff bieten, um die 100.000 dieses Mal wirklich zu knacken. ;)


Frage 4: Hast du eine spezielle Strategie für den NaNoWriMo? Möchtest du jeden Tag die gleiche Wortzahl schaffen oder du zu den Blitzstartern gehören, die die 50.000 Wörter schon nach den ersten Tagen erreichen?

Na ja, einen starken Start hinzulegen kann ja nie schaden. Den Dienstag nutze ich also für die ersten 10.000 - ich meine, das ist doch auch das Geniale am NaNo: Dieser Schreibrausch, in den man verfällt, wenn wirklich nichts anderes mehr wichtig ist, als die eigene Geschichte. Was die anderen Tage angeht: Wenn ich frei habe, werde ich so viel wie möglich schaffen, an allen anderen Tagen wenigstens das Minimum von 1667 Wörtern. Ist das schon 'ne Strategie?


Frage 5: Was erwartest du für dich und dein Schreiben vom NaNoWriMo?

Das Schreiben soll noch mehr zur Routine werden. Mittlerweile schreibe ich zwar schon wirklich viel (immerhin hab ich dann dieses Jahr drei Geschichten auf die Welt gebracht), aber ich würde das Schreiben gerne in meinen Tagesablauf integrieren und nicht immer nur dann schreiben, wenn mich gerade die Muse geküsst hat. 

Außerdem erwarte ich natürlich, dass meine Geschichte ziemlich zügig fertig wird, damit ich sie spätestens im Februar veröffentlichen kann. Ich kann euch ja unmöglich noch länger auf die Folter spannen. ;)

Und ihr? Nehmt ihr auch am NaNoWriMo teil? Wenn ja, wie sind eure Pläne?

Alles Liebe,
eure Kim.