[Leserunde] Crown of Midnight/Kriegerin im Schatten von Sarah J. Maas (Throne of Glass 2)


Hey ihr Lieben!

Heute ist es soweit - unsere Leserunde zum zweiten Teil der Throne-of-Glass-Reihe startet endlich. Ich warte schon sehnsüchtig darauf, dass ich endlich loslegen kann und ich hoffe, euch geht es genauso. 

Englisch oder deutsch ist egal, ihr dürft mit beiden Exemplaren teilnehmen. 
Die Leseabschnitte lauten wie folgt:


1. Leseabschnitt: Kapitel 1 - 10


2. Leseabschnitt: Kapitel 11 - 20


3. Leseabschnitt: Kapitel 21 - 30


4. Leseabschnitt: Kapitel 31 - 40


5. Leseabschnitt: Kapitel 41 - 50


6. Leseabschnitt: Kapitel 51 - 56


Und hier sind noch einmal die Teilnehmer:


Ich
Momo
Stefanie
Franzi
Julia

Wer noch einsteigen möchte, kann sich gerne melden!


Bitte benutzt für eure Fazits zu den einzelnen Abschnitten auch den richtigen Abschnitt in den Kommentaren. Falls ihr Fragen oder Ideen zu allgemeineren Dingen habt (z.B. Team Chaol oder Team Dorian?) könnt ihr gerne einen neuen Kommentar eröffnen. Achtet aber bitte darauf, dass ihr Spoiler entsprechend kennzeichnet. ;)

Ich wünsche uns eine tolle Leserunde und viele anregende Diskussionen! 

[Buchvorstellung] Da draußen. Leben auf unserem Planeten und anderswo - Ben Moore


Nehmen wir einmal an, eine außerirdische Zivilisation hätte einen Todesstern gebaut und zerstört aus reinem Vergnügen Planeten; in etwa so, wie wir Menschen zum Zweck einer perversen Selbstbefriedigung Tiere jagen. Die Größe des Todessterns ist nicht bekannt, aber Star-Wars-Fans schätzen seinen Durchmesser auf 120 bis 900 Kilometer.


| Seiten: 352 Seiten | Thema: Sachbuch, Astrobiologie |
| Verlag: Kein & Aber | Erschienen: 2014 |
| Format: Hardcover | ISBN: 9783036957050  |
| Preis: 22,90 € Zum Verlag |




Heute habe ich mal eine etwas andere Rezension für euch. Auf der Buchmesse habe ich diesen tollen Schatz entdeckt und mich gleich verliebt und trotzdem hat es eine Ewigkeit gedauert, bis ich endlich durch war.

Da draußen. Leben auf unserem Planeten und anderswo von Ben Moore ist ein Sachbuch, das Astrobiologie, Astrophysik und andere Fachgebiete wie zum Beispiel Chemie miteinander verbindet und dem Leser auf leichte, verständliche Art näher bringt. Der Autor beantwortet in diesem Buch Fragen, die man sich vielleicht schon immer gestellt hat: Gibt es außerirdisches Leben? Wenn ja, wie könnte so etwas aussehen? Was ist mit unserem Leben? Wie hat es sich entwickelt? Was wird in ein paar Millionen Jahren mit der Erde passieren?

Selten gibt es Bücher, die so viel Wissen auf eine so angenehme Art verpacken können, dass man sie wirklich gerne liest. Natürlich kann man das Buch nicht in einem Rutsch durchlesen (also ich zumindest nicht), weil es ganz schön viel Input zu bieten hat, aber wenn man sich seine Zeit nimmt, lernt man viel dazu.

Ich konnte mir einige tolle, inspirierende Stellen markieren. Jetzt weiß ich zum Beispiel, dass Planeten aus ihrem Sonnensystem geschleudert werden können oder dass ein Laserpointerstrahl, den wir von der Erde aus auf den Mond richten, dort einen Durchmesser von über 400 Kilometern hat. Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen Kometen und Asteroiden und ich weiß, wie ich mir die Ursuppe vorzustellen habe.

Vor allem der Frage, wie Leben auf unserem Planeten entstehen konnte, geht Ben Moore nach, um zu zeigen, dass es gar nicht so außergewöhnlich wäre, wenn es auf anderen Planeten auch Leben gibt. Er zeigt die Dimensionen unseres Universums auf, zeigt, dass es so unglaublich viele Planeten und Sonnensysteme gibt, wie man sich als Mensch fast gar nicht ausmalen kann und gibt einen wundervoll gestalteten Einblick in ein Feld, das vielen aufgrund seiner Komplexität verschlossen bleibt.



Eine klare Empfehlung für alle, die sich auf leichtem Weg fortbilden wollen, für Autoren, die gerne Dystopien oder Science Fiction schreiben (super viel Inspirationspotenzial) und Menschen, die sich für alles, was irgendwie mit Astronomie in Verbindung steht, interessieren. Da draußen. Leben auf unserem Planeten und anderswo ist auch super zum Verschenken geeignet.




Was meint ihr? Könnte dieses Buch etwas für euch sein? Ich würde mich freuen, eure Meinungen dazu zu hören.

Alles Liebe,

Eure Kim.




Auch von Ben Moore

Elefanten im All: Unser Platz im Universum (2012)

[Rezension] Bis zum letzten Tropfen - Mindy McGinnis



"Du hast überlebt. Du hast sie beide am Leben gehalten. Irgendwas musst du richtig machen."
"Und ich habe dich gefunden", ergänzte er. "Das ist ziemlich richtig, finde ich."
"Das finde ich auch", sagte sie leise, das Geräusch seines Herzschlags laut im Ohr.
Und dann schliefen sie.



| Seiten: 320 Seiten | Thema: Dystopie |
| Verlag: Heyne fliegt | Erschienen: 2014 |
| Format: Hardcover | ISBN: 9783453268975 |
| Preis: 14,99 € Zum Verlag |





Lynn lebt in einer Welt, in der es kaum noch Wasser gibt. In den Städten müssen die Menschen viel Geld dafür bezahlen, auf dem Land ist ein Häuschen mit Weiher wie ihres stark umkämpft. Zusammen mit ihrer Mutter kämpft sie ums Überleben und um ihre einzige, saubere Wasserquelle. Als ihre Mutter dann jedoch verletzt wird, muss Lynn feststellen, dass sie allein nicht für die Farm sorgen kann. Und so muss sie sich schweren Herzens auf die Suche nach Hilfe machen.



Ich habe sehr lange gebraucht, um mit dem Buch warm zu werden, was vor allem an Mindy McGinnis Schreibstil lag. Sie reiht unglaublich viele Hauptsätze aneinander, arbeitet viel mit dem Wort „und“ und schreibt auch sonst nicht besonders poetisch oder emotionsgeladen. Die Nüchternheit ihrer Worte passt vielleicht ein bisschen zur kargen Situation und auch zur Protagonistin, aber trotzdem hatte ich große Schwierigkeiten damit.



Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch gut finden soll oder ob ich es eher durchschnittlich ansiedeln würde. Vor dem Kauf würde ich euch auf jeden Fall raten, Rezensionen dazu zu lesen und dann für euch zu entscheiden, ob euch die Kritikpunkte stören würden oder eher nicht.

In einer Welt, in der es kaum noch Wasser gibt, sind Wasserstellen wie Lynns Weiher hart umkämpft. So weit, so gut. Allerdings ist die Vegetation in dieser Welt, genauer gesagt im Staat Ohio, keineswegs einer Wüste gleich. Vielmehr gibt es Wälder, Flüsse (die zwar im Sommer austrocknen) und eine lebhafte Tierwelt, die von Kojoten über Heuschrecken bis hin zu Eichhörnchen reicht. Im Winter gibt es so viel Schnee, dass viele Menschen erfrieren, wenn sie keinen sicheren Unterschlupf haben, und im Sommer ist es furchtbar heiß.

Es herrschen also extreme Klimaverhältnisse, wie sie als Folge des Klimawandels durchaus zu befürchten sind. Allerdings habe ich mir einige Fragen gestellt: Warum sammelt die Bevölkerung nicht den Schnee, um ihn in Wassertanks für den Sommer aufzubewahren? Warum arbeitet man nicht an Staudämmen oder ähnlichen Konzepten, damit die Flüsse nicht austrocknen? Sollte eine solche Welt nicht längst an guten und günstigen Konzepten zur Wassergewinnung aus Meerwasser gearbeitet haben?

Trotz der „Schwächen“ im Weltenbau finde ich es klasse, dass Mindy McGinnis dieses Thema anspricht, dass durchaus problematisch für unsere Welt werden könnte. Schöner hätte ich es gefunden, wenn das Buch dann auch in einem Bereich gespielt hätte, in dem Wasserknappheit und ein geringer Staatshaushalt heute schon ein Problem ist. Ich glaube, das hätte es für mich glaubhafter gemacht, wobei auch diese Geschichte zum Nachdenken angeregt hat.

Ein großes Problem hatte ich mit der Protagonistin, die ich nie so richtig einschätzen konnte. Das liegt vermutlich daran, dass dieses Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist und mir so ihre Gedanken und Emotionen gefehlt haben, um mich wirklich mit ihr zu identifizieren. Zudem habe ich irgendwie immer gedacht, dass sie erst 13 oder 14 ist (wer aber aufmerksam die erste Seite liest und rechnen kann, stellt fest, dass sie schon 16 ist) und so erschienen mir manche Handlungen für nicht altersgerecht, was ich im Nachhinein natürlich wieder revidieren muss. 

Nach und nach tauchen weitere Charaktere auf, die ich schnell ins Herz schließen konnte. Besonders die kleine Lucy und Stebbs, den Nachbarn, habe ich sehr gerne gemocht, vor allem, wenn sie miteinander agiert haben. Mit Lynn’s Love Interest Eli konnte ich nicht so wahnsinnig viel anfangen. Ihre gemeinsamen Szenen waren zwar süß, aber irgendwie fehlten mir der Tiefgang und auch hier wieder die Emotionen, die die Geschichte für mich sehr viel realer gemacht hätten.

Das Ende erschien mir sehr abrupt, dafür, dass die Geschichte so lange gebraucht hat, um ins Laufen zu kommen. Einen Punkt kann ich immer noch nicht nachvollziehen, den ich euch natürlich nicht verraten werde. Ich frage mich einfach, wieso die Autoren das eingebaut hat, wenn die Geschichte auch ohne dieses Geschehnis funktioniert hätte.

Ob ich die Fortsetzung lesen werde, weiß ich noch nicht genau. Bis zum letzten Tropfen funktioniert sehr gut als alleinstehendes Buch und ich bin mit dem Ende überwiegend zufrieden.



Bis zum letzten Tropfen ist eine Dystopie, die sich an ein sehr ernstes Thema heranwagt. Wer einen nüchteren Schreibstil und andere, kleinere Schwächen in Kauf nehmen möchte, findet in diesem Buch ein kurzes Lesevergnügen, das zum Nachdenken anregt. Ich kann es jedoch nur bedingt weiterempfehlen.



Wie hat euch Bis zum letzten Tropfen gefallen? Fandet ihr den Schreibstil genial oder eher genauso nüchtern wie ich?

Alles Liebe,

Eure Kim.

Jugendbücherbingo: Eine Dystopie || States-of-America Challenge: Ohio




Auch von Mindy McGinnis

In a Handful of Dust (Fortsetzung auf englisch, deutsches Erscheinungsdatum unbekannt)

Das könnte euch auch interessieren

Meine Rezension zu...
... Shatter Me von Tahereh Mafi (dt. Ich fürchte mich nicht)
... Die 5. Welle von Rick Yancey
... The Darkest Minds von Alexandra Bracken (dt. Die Überlebenden)

[Ankündigung] Leserunde zu "Throne of Glass - Kriegerin im Schatten//Crown of Midnight" von Sarah J. Maas



Hallo ihr Lieben!

Die erste Leserunde in diesem Jahr steht an und wir wollen gemeinsam den zweiten Teil der Throne of Glass-Reihe lesen.

Throne of Glass - Kriegerin im Schatten


oder

Crown of Midnight


Englisch oder deutsch ist egal, ihr dürft mit beiden Exemplaren teilnehmen. Los geht's am 23.01. hier auf meinem Blog und die Leseabschnitte lauten wie folgt:


1. Leseabschnitt: Kapitel 1 - 10

2. Leseabschnitt: Kapitel 11 - 20

3. Leseabschnitt: Kapitel 21 - 30

4. Leseabschnitt: Kapitel 31 - 40

5. Leseabschnitt: Kapitel 41 - 50

6. Leseabschnitt: Kapitel 51 - 56

Sobald die Leserunde beginnt, wird es einen neuen Blogpost von mir geben, in dem ihr in den Kommentaren zu den einzelnen Leseabschnitten eure Meinung da lassen könnt. Hier könnt ihr euch anschauen, wie das funktionieren soll (idealerweise machen dann natürlich auch andere mit... :D)

Die Teilnehmer




Ich freue mich schon aufs gemeinsame Lesen und hoffe auf viele Teilnehmer!

Alles Liebe,

eure Kim.


[Rezension] Alice im Zombieland - Gena Showalter


Als wir außer Hörweite waren, sagte Cole mit unterdrücktem Ärger in der Stimme: "Was auch immer du jeden Morgen mit mir machst, lass es sein."
Mein Kopf ruckte so schnell hoch, dass ich schon befürchtete, ein Schleudertraume zu erleiden. "Was ich mit dir mache? Warum nicht, was du mit mir machst?"
"Was mache ich denn mit dir?"


| Seiten: 416 Seiten | Thema: Romantik, Fantasy |
| Verlag: Mira Taschenbuch | Erschienen: 2014 |
| Format: Hardcover | ISBN: 9783862789863 |
| Preis: 14,99 € Zum Verlag |





An dem Tag, an dem Alice Bell zum ersten Mal die Kaninchenwolke sieht, verliert sie ihre Familie bei einem Zombieangriff. Die Gestalten, die sie vorher noch für verrückte Phantasien ihres Vaters gehalten hat, sind plötzlich überaus real und geben ihr einen Grund, nach Rache zu suchen. Sie zieht zu ihren Großeltern und wechselt die Schule, an der sie auf den unnahbaren Cole Holland trifft. Er scheint zu wissen, dass es Zombies gibt und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich ihm an die Fersen zu heften und ihr Vertrauen in ihn zu setzen.



Ich habe einige Seiten gebraucht, um in das Buch hineinzufinden, was daran liegt, dass es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und man so an den teilweise wirklich bissigen Gedanken der Protagonistin teilhaben kann. Schnell habe ich sie jedoch in mein Herz geschlossen und konnte über die Wortwahl und den Sarkasmus lachen und besonders als es immer packender wurde, habe ich Gena Showalters Schreibstil lieben gelernt.



An dieses Buch heranzugehen mit der Erwartung, dass man ein „Alice im Wunderland“-Retelling bekommt, ist meiner Meinung nach ein Fehler und deswegen möchte ich gleich zu Beginn der Rezension darauf hinweisen. Bis auf Ähnlichkeiten wie ihr Aussehen, die Kaninchenwolken und den Titel habe ich keine entdeckt, was nicht heißen soll, dass das in den kommenden Büchern noch passieren kann.

Trotzdem hat mich Alice im Zombieland nicht enttäuscht. Die Protagonistin ist eine tolle Kick-Ass-Heldin mit ihren eigenen Schwächen und Stärken, mit der man sich relativ schnell identifizieren kann. Sie verliert zu Beginn des Buches die Menschen, die ihr am liebsten sind und hat auch sonst einige Eigenarten in ihrer Familie gehabt, die sehr verwunderlich waren und gleich für Mitleid gesorgt haben.

Die anderen Charaktere des Buches waren in den typischen Highschool-Rollen verteilt, wobei auch hier eher mit den Klischees gespielt wurde, als sie zu erfüllen. Besonders Cole, das Love Interest der Protagonistin, konnte mein Herz erwärmen und mich sofort überzeugen. Dass Alice nicht immer das getan hat, was er ihr gesagt hat, hat schon fast Mitleid für ihn geweckt.

Die Welt, die Gena Showalter erschaffen hat, ist eine, die ich so noch nicht kennengelernt habe. Vergleichen kann ich es leider nicht, weil ich noch keine anderen Zombiebücher gelesen habe, aber die Art, wie ihre Zombies sind, ist sicher nicht der Standard. Auch die Art der Bekämpfung ist sicher außergewöhnlich und ein wenig gewöhnungsbedürftig. Trotzdem konnte mich der Plot und die Welt überzeugen, was nicht zuletzt an der starken Protagonistin lag.



Wenn man sich als Leser auf ein vollkommen neues Abenteuer einstellt und seine Erwartungen abschüttelt, bekommt man mit Alice im Zombieland eine actiongeladene Highschool-Romanze, die viel Neues zu bieten hat und sich traut, vom üblichen Plot abzuweichen. Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten Teile!



Wie hat euch Alice im Zombieland gefallen? Seid ihr enttäuscht gewesen, weil es so wenig Ähnlichkeiten mit Alice im Wunderland hatte?

Alles Liebe,

Eure Kim.




Auch von Gena Showalter (Auszüge)

Rückkehr ins Zombieland (2014)
Showdown im Zombieland (erscheint im Juli 2015)

Unsterblich verliebt (2011)
Verflucht verliebt (2012)
Höllisch verliebt (2012)

Reihen
Die Herren der Unterwelt (Band 11 erscheint im Mai 2015)
Angels of the Dark